Berichte aus der Samtgemeinde Rodenberg

RSS-Feeds werden geladen...

CDU fordert Geld fürs Freibad

Auch die Gruppe CDU/WGSR im Rodenberger Samtgemeinderat sieht Nachbesserungsbedarf beim vorliegenden Haushaltsplanentwurf. Doch die Kritikpunkte sind nach Einschätzung der führenden Politiker nicht so gravierend, dass sie eine Ablehnung des gesamten Zahlenwerks erwägen.

CDU Rodenberg                                                                                                   02.03.2016

 

Presseerklärung zur Immobilie „Hotel Stockholm“

In Ihrer Fraktions- und Vorstandssitzung am vergangenen Montag haben sich die Vertreter von CDU und der Gruppe Klein/FDP mit den Optionen für ein Eingreifen der Stadt bei der zum Verkauf stehenden Immobilie „Hotel Stockholm“ in Rodenberg befasst. Stadtdirektor Georg Hudalla berichtete den Anwesenden über erste Gespräche der Stadt mit dem Eigentümer. Hudalla warb dabei für einen Kauf der Immobilie durch die Stadt, um Einfluss auf die zukünftige Nutzung ausüben zu können.

CDU-Mitglied Ralf Schubart wies darauf hin, dass ein drohender Leerstand als schlechteste aller Möglichkeiten in jedem Fall vermieden werden sollte, um die Attraktivität in Rodenberg an diesem für die Stadt sehr wichtigen Standort nicht zu verringern. Ein direkter Verkauf an einen Investor wäre zwar grundsätzlich zu begrüßen, würde der Stadt aber jede Möglichkeit der Einflussnahme auf die zukünftige Gestaltung und Nutzung der Immobilie nehmen.  Da die Stadt kein Vorkaufsrecht ausüben kann, wären alle baurechtlich denkbaren Nutzungen des Grundstücks möglich. Denkbar wäre also auch der Bau von „gesichtsloser Architektur“ oder ein weiterer Verfall des Grundstücks, sollte der Investor die notwendigen Mittel für eine Entwicklung des Grundstückes doch nicht zeitnah aufbringen können, gab der CDU-Vorsitzende Erhard Steege zu Bedenken.

Ein Ankauf der Immobile würde der Stadt mehrere Optionen der Einflussnahme bieten. Einerseits könnte jederzeit ein Weiterverkauf an einen Investor erfolgen, wenn dieser ein entsprechend tragfähiges Konzept vorweist. Favorisiert wurde jedoch einstimmig eine Lösung, bei der die Stadt sich zunächst durch einen Stadtplaner eine Konzeptstudie für mögliche künftige Nutzungen erstellen lässt. Dabei wären die Chancen, Risiken und Kosten, die sich langfristig für die Stadt ergeben, herauszuarbeiten und mögliche Nutzungen auf Ihre langfristigen städtebaulichen Effekte hin zu untersuchen.  Christel Oberheide stellte heraus, dass der Bau von altersgerechten Wohnungen sich an diesem Standort besonders anbieten würde, da die Bushaltestelle vor der Tür liegt, Apotheke und Ärzte in unmittelbarer Umgebung liegen und die Innenstadt in wenigen Schritte erreichbar ist.

Denkbar wären aus Sicht der CDU-Ratsherren auch nach einer Sanierung eine weitere Nutzung als Gaststätte/Restaurant mit Fremdenzimmern („Hotel Garni“) oder der Bau von altersgerechten Wohnungen mit einer angeschlossenen Gastronomie. Marlies Bernd-Büschen (FDP) wies darauf hin, dass ein Saal in Rodenberg für mehr als 200 Personen für Versammlungen großer Vereine oder größere Feiern fehlt. Er regte an, diesen auch in künftige Überlegungen einzubeziehen.

Einig waren sich die Anwesenden darüber, dass es allerdings nicht das Ziel der Stadt sein kann, die Immobilie ähnlich wie den Ratskeller auf eigene Kosten zu sanieren und zu vermieten. Es soll in jedem Fall nach einer Planungsphase ein Investor für die Immobilie gefunden werden.

Leider sind in der Vergangenheit Passagen der Haushaltsrede von CDU-Fraktionschef Erhard Steege bzgl. des Hotel Stockholms fehlinterpretiert in die Öffentlichkeit gelangt. Zu keiner Zeit hat die CDU weitere Gastronomie in der Innenstadt abgelehnt. Die Haltung speziell zum Hotel Stockholm ist hier klar dargestellt.

Zum Abschluss der Sitzung sprach sich die CDU und die Gruppe Klein/FDP mit großer Mehrheit dafür aus, der Stadt den Kauf der Immobilie Stockholm zu empfehlen, um die Planungshoheit über das Grundstück zu erwerben und sich damit weitere Optionen für eine aktive Stadtplanung zu eröffnen.

Modernisierungsbedarf der Schulen ist groß

Rodenberg/Lauenau. Die Rodenberger Schulhof-Sanierung läuft mittlerweile unter dem Namen „Projekt 2020“, weil davon auszugehen ist, dass der Landkreis kaum die Finanzierung binnen eines Haushaltsjahres wird schultern können. Ein fertiges Konzept liegt vor, dies ist in Kooperation mit der Förderschule am Deister geschaffen worden, wie Rektor Uwe-Jens Eberhardt erklärte. Es soll in mehreren Etappen umgesetzt werden.

„Die IGS Rodenberg hat vor vier Jahren ein Konzept erstellt, der Landkreis ist aber bis heute nicht tätig geworden“, hielt Carlo de Rooij (CDU) dagegen. Eberhardt blieb bei seiner Einschätzung: Dem Landkreis sei ein umsetzungsfähiges Arbeitspapier übermittelt worden. Und: „Das hier ist definitiv nicht grundschulgerecht“, sagte Eberhardt mit Blick auf den Zustand des Pausenhofes.

Eine Schulhof-Arbeitsgruppe gibt es auch an der Albert-Schweitzer-Schule in Lauenau. Einen Bericht zu deren Beratungen überreichte Schulleiter Detlef Jelitto der Verwaltung vor der Sitzung, diskutiert wurde das Papier aber nicht.

Doch der Nachbesserungsbedarf hört bei den Höfen nicht auf. Das Grundschulgebäude in Rodenberg und die Außenstelle Apelern sind nicht barrierefrei, so Eberhardt. Seit er vor zwei Jahren die Leitung übernommen habe, sei daran noch nichts geändert worden. Vor dem Hintergrund der Inklusion sah Eberhardt Handlungsbedarf. Noch gebe es zwar keine Anmeldungen von Kindern, die auf Rollstühle angewiesen sind, aber dies könne jederzeit kommen.

Zwar besteht nach Worten Günther Wehrhahns, Stellvertreter des Verwaltungschefs, die Möglichkeit, den Fahrstuhl der Förderschule mitzubenutzen. Doch dann könnten Rollstuhlfahrer noch immer nicht den ältesten Teil des Gebäudekomplexes erreichen, der höhenversetzt und ausschließlich über Treppen erreichbar ist. Eine Liftinstallation, da machten die Politiker keine Umschweife, wäre teuer.

Auch in Lauenau herrscht in diesem Sinne Bedarf: Wehrhahn wies darauf hin, dass das Lauenauer Schulgebäude ebenfalls nicht in Gänze barrierefrei ist. Jelitto sieht seine Schule hinsichtlich der Inklusion aber dennoch „gut aufgestellt“. Besser sei beispielsweise, dass ausreichend Rückzugsräume zur Verfügung stehen. Solche fehlen in Rodenberg.

Noch ein weiteres räumliches Problem besteht in Rodenberg: Nach Angaben Eberhardts melden sowohl die Förderschule als auch die Grundschule mehr Platzbedarf an. Mit wachsenden Klassengrößen ist wegen des Flüchtlingszuzugs aber auch wegen der neuen Baugebiete zu rechnen. Derzeit gibt es an der Rodenberger Grundschule erst sieben Flüchtlingskinder, in Lauenau vier, in Apelern eines. gus

Rodenberger Aue wird gesäubert

 

Am Mühlenarm der Rodenberger Aue rückt demnächst der Bagger an. Der zuständige Unterhaltungsverband West- und Südaue hat Pflegearbeiten in Auftrag gegeben. Verlandungen sollen beseitigt werden. Vor dem Wehr am sogenannten Wasserkreuz müssen Altholz und andere Fremdkörper verschwinden.

Bürgerinitiative (BI) „Messenkamp gegen Motorradlärm K61“

Der Bundestagsabgeordnete Maik Beermann (CDU) traf sich zum Gespräch mit der Bürgerinitiative (BI) „Messenkamp gegen Motorradlärm K61“, mit dem Samtgemeindebürgermeister Georg Hudalla und weiteren Vertretern aus der lokalen Politik. Auch wenn die K61 Kreisangelegenheit ist, nahm sich Beermann die Zeit und hörte sich das Anliegen der Bürgerinitiative an.

„Es geht nicht darum jedem Motorradfahrer diese Strecke zu verbieten, sondern denen das Fahren einzuschränken, die an manchen Tagen bis zu 70 mal die Strecke Messenkamp – Nienstedt laut dröhnend hin und her fahren“, so Babette Choyna, Sprecherin der Initiative. „Eine kleine Änderung der Straßenverkehrsordnung würde das unnütze hin- und herfahren außerhalb geschlossener Ortschaften regeln“, so BI-Sprecher Kai Kietzke.

Auch die Einbahnstraßenregelung für Krafträder würde den Motorradfahrern die Rennstrecke verderben. Eine Anfrage der BI an das Bundesministerium für Verkehr und Infrastruktur wurde nicht ausreichend beantwortet. „Ich kann Ihnen hier nur Wege aufzeigen die sie gehen könnten und den kurzen Dienstweg ins Ministerium nutzen um Ihre Fragen noch einmal klären zu lassen“, so Beermann. Bürgermeister Hudalla wird das Gespräch mit dem Landkreis suchen, um dort einen Lösungsvorschlag einzuholen.

„Es sind die kleinen Gespräche, in denen man Bürgerinitiativen unterstützen kann, auch wenn es keine Angelegenheit des Bundestagsabgeordneten ist. Ich helfe gerne mit Rat weiter und nutze meine Verbindungen für die Bürger“, so Beermann. Bei einem weiteren Termin, zu Beginn der Motorradsaison, wird sich Beermann dann einen eigenen Überblick vor Ort verschaffen. Er kann sich aber sehr gut vorstellen, wie die Lärmbelastung ist, da er selbst direkt an einer Bundestraße wohnt.

Ein Jahr im Amt ...

Samtgemeindebürgermeister Georg Hudalla

Georg Hudalla ist seit einem Jahr Bürgermeister der Samtgemeinde Rodenberg. Diese stand im vergangenen Jahr vor einigen neuen Herausforderungen – darunter „Südlink“, Kita-Streiks und die Flüchtlingskrise.

Lauenau....Aus für Beiträge zum Straßenausbau

Lauenau will seine Satzung für Straßenausbaubeiträge abschaffen. Der Bau- und Planungsausschuss befürwortete einen entsprechenden Antrag der SPD mit einem knappen Ergebnis von vier Ja- zu drei Nein-Stimmen.

Hülsede....Nicht abschrecken lassen

 

Zahlreiche Bürger der Gemeinde Hülsede sind der Einladung von Gemeindedirektor Günther Wehrhahn zur Einwohnerversammlung gefolgt. Im Dorfgemeinschaftshaus informierten sie sich über Möglichkeiten der Förderung von privaten Maßnahmen im Zuge des Dorferneuerungsprogramms.

CDU plant Wahlkampf von Haus zu Haus

In Sachen Wahlkampf lautet der Tenor der CDU in der Samtgemeinde Rodenberg ähnlich wie bei der SPD. „So weit sind wir noch nicht“, sagt André Hoffmann, Vorsitzender des CDU-Amtsverbandes. Doch schon bald wie die Partei auf Themensuche gehen - und dabei nicht nur im eigenen Lager Ideen sammeln.

Neue Brücke nimmt Gestalt an

Messenkamp. Bereits am Nachmittag konnte die Vollsperrung der Kreisstraße60 zwischen Hülsede und Messenkamp aufgehoben werden.

 Am Morgen durften zwischenzeitlich nicht einmal Fußgänger mehr den Bereich passieren. Die zehn Meter langen und bis zu zwölf Tonnen schweren Profile schwebten jeweils für Minuten in der Luft, um dann von Fachleuten einer Gütersloher Firma präzise auf ein Mörtelbett gelegt zu werden. Maximal zehn Millimeter Abweichung, so ein Firmensprecher, durften die in Sachsen-Anhalt gefertigten Elemente haben. Nur selten kam direkt beim Einbau ein Presslufthammer zum Einsatz: „Dann hat vielleicht ein aus dem Beton ragender Kiesel gestört.“

 Das Schauspiel schwebender Bauteile setzt sich nach Angaben von Polier Stefan Nitz zum Wochenbeginn fort. Dann folgen die 18 kürzeren Elemente für die beiden Seitenbereiche der Brücke. Weil diese von den Stutzen der auf beiden Seiten unterbrochenen B442 aus eingearbeitet werden können, ist eine weitere Vollsperrung der Kreisstraße nicht mehr erforderlich. nah

Eröffnung Veranstaltungszentrum Rodenberg-Mitte

Nach einer Eröffnungsfeier am 9. Mai folgt eine Woche mit unterschiedlichen Veranstaltungen und Angeboten, die den interessierten Besuchern Lust auf den Bürgertreff machen sollen. Danach, ab dem 18. Mai, sind dann die Bürger selbst gefragt, die Räume des Standorts mit Leben zu füllen.

 Viel wurde ja im Vorfeld diskutiert – und nicht immer einvernehmlich – um das Thema Seniorentreff und ähnliche Ideen. Den Entstehungsprozess des Zentrums „Rodenberg-Mitte“ allerdings beschrieb Hans-Dieter Brand von der SPD Rodenberg letztlich als äußerst produktiv und sachorientiert, fraktionsübergreifend hätten alle Parteivertreter gemeinsam auf das Ziel hingearbeitet. „Wir haben uns gefragt: Was genau wollen wir hier an diesem Standort haben?“, erklärte Erhard Steege, Sprecher der CDU Rodenberg.

 Das Ergebnis ist ein frei nutzbarer Veranstaltungsort, den Vereine, die bisher noch keinen festen Platz für ihre Treffen haben, ebenso nutzen können wie ein Einzelner oder lockere Gruppen, die den Raum für eine Feier oder auch nur für ein gemütliches Treffen mieten möchten. Nur bei größeren Feiern ist die Nutzung kostenpflichtig, für Vereinstreffen und Ähnliches sollen die Räume umsonst zur Verfügung stehen. Marlies Berndt-Büschen (FDP) könnte sich auch die Einrichtung eines offenen Treffs für Senioren vorstellen, die sich nach dem Einkaufsbummel dort gemütlich ein bisschen niederlassen können.

Einmaliges Fest für Rodenberg

Rundum zufrieden sind die Verantwortlichen mit der dreitägigen Feier zu 400 Jahren Stadtrechte in Rodenberg. Auf Anfrage dieser Zeitung sagte Siegfried Jeuken, Sprecher des zwölfköpfigen Arbeitskreises: »So etwas hat Rodenberg noch nicht erlebt. Und ob es so etwas noch einmal geben wird, muss sich erst zeigen.«
 

Wahlen beim CDU Amtsverband Rodenberg

Der CDU-Amtsverband Rodenberg hat einen neuen Vorsitzenden. André Hoffmann wurde bei der Jahresversammlung zum Nachfolger von Roland Tilgner gewählt. Auch sonst gab es einige Wechsel im Vorstand.

     von.links Kassenwart Lothar Wille, die Stellvertreter Jörg Hupe, Udo Meyer, Patricia Kasper, der Vorsitzender Andre Hoffmann und Pressesprecher Joachim Grabisch. Nicht auf dem Bild,  Schriftführer Bartoleme Peter Oliver-Daumen

JHV der CDU Lauenau

Bei der gestrigen JHV der CDU Lauenau berichtete unser Samtgemeindebürgermeister Georg Hudalla über die ersten 100 Tage im Amt. Die Mitglieder waren erfreut und hatten auch so einige Fragen. Komunalpolitische und auch persönliche, welche gern beantwortet wurden. Dank ausführlicher Berichte aus den Fraktionen Flecken Lauenau, Gemeinde Messenkamp und der Samtgemeindefraktion, konnten wir uns ein gutes Bild machen was in nächster Zeit so ansteht. Ehrungen für 40jährige, sowie für 25- und 10jährige Mitgliedschaften standen auf der Tagesordnung. Ein gelungener Abend. Am 6. März findet um 20 Uhr in der Altdeutschen Bierstube der nächste Politiktreff statt mit Blick auf die Kommunalwahlen 2016

CDU Rodenberg und die WGR gehen getrennte Wege

Die CDU Rodenberg löst mit sofortiger Wirkung die fraktionelle Zusammenarbeit mit der „Wählergemeinschaft Rodenberg“ auf. CDU und WGR bilden somit keine Gruppe mehr im Rat der Stadt Rodenberg.

 

Die CDU ist nicht bereit, weiterhin auf einer Basis zu arbeiten, bei der sie fortwährend, trotz regelmäßiger Aussprache, grobe Verletzungen gemeinsamer Absprachen hinnehmen muss.

 

Die politische Arbeit und das Einbringen von Innovation und Ideen wurden bisher mit wenigen Ausnahmen ausschließlich von der CDU geleistet bzw. eingebracht.

 

Die politische Auseinandersetzung mit der SPD wurde im Wesentlichen durch die CDU geführt. Die Bereitschaft diese einseitige Auslegung der Aufgabenwahrnehmung zu akzeptieren, ist nicht mehr gegeben.

 

Bedingt durch die massive Forderung der WGR und weiterer kleinerer politischer Gruppierungen hat die CDU 2011 bei der konstituierenden Sitzung des Rates auf einen eigenen Bürgermeisterkandidaten verzichtet. Eine weitere Profilierung der WGR auf dem Rücken der CDU wird es nicht geben.

 

Klarzustellen ist ebenfalls, dass die Kandidatenauswahl, die Nominierung und die Wahlkampfaktivitäten zur SGBM-Wahl 2014 im Wesentlichern durch die CDU erfolgten.

 

Transparenz, Klarheit und Wahrheit verpflichten uns zu dieser Vorgehensweise.

 

Die CDU ist der Ansicht Ihre Vorstellungen insbesondere bzgl. der Projekte ALDI-Erweiterung, Sporthalle am Jagdgarten, Bike & Ride am Grünen Baum und das Gebäude am Kleinen Brunnen verstärkt, durch konstruktive politische Zusammenarbeit und vor allem Überzeugung, umzusetzen

In der Samtgemeinde Rodenberg: BGM Georg Hudalla u. Maik Beermann

Es stand ein Bürgermeistergespräch beim neuen Samtgemeindebürgermeister der Samtgemeinde Rodenberg Georg Hudalla an. Die Themen: Suedlink, Feuerwehren, Flüchtlinge und der Bundesverkehrswegeplan 2015.

Eisstockschießen in gemütlicher Runde

 

 

Erstmals haben sich die Neumitglieder der Kreis CDU in Schaumburg, auf Einladung des Mitgliederbeauftragten André Hoffmann, zum Eisstockschießen in Lauenau getroffen.
Gemeinsam hatte man viel Gelegenheit sich in lockerer Athmosphäre kennen zu lernen, über die aktuelle Lokalpolitik zu sprechen und einige spektakuläre Würfe auf die Eisbahn zu bringen.
Bei toller Stimmung endete der Abend mit Kakao, Kinderpunsch und Glühwein!

Ja zum „Tal der Süntelbuchen“ Der Ausschuss für

Der Ausschuss für Wirtschaft und Fremdenverkehr der Samtgemeinde Rodenberg hat sich dafür ausgesprochen, dass sich die Kommune am Projekt „Tal der Süntelbuchen“ beteiligt.

„Gute Nachricht für Kommunen mit Bundesliegenschaften“

„Gute Nachricht für Kommunen mit Bundesliegenschaften“, teilt der Bundestagsabgeordnete Maik Beermann (CDU) mit, „ab 2015 können Kommunen mit leerstehenden Bundesliegenschaften diese mietzinsfrei für die Aufnahme und Unterbringung von Flüchtlingen nutzen.“

In der Schlusssitzung der Beratungen zum Bundeshaushalt 2015 konnte eine wesentliche Erleichterung für Kommunen erreicht werden, die vor dem Problem der Unterbringung von Flüchtlingen stehen. Ab 2015 kann die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben Bundesliegenschaften mietzinsfrei an Länder oder Gemeinden überlassen, soweit und solange diese der Unterbringung von Flüchtlingen und Asylbegehrenden dienen.

„Damit konnte eine wesentliche Forderung der Kommunen erfüllt werden“, so Beermann. Die Kommunen wollten gerne über derzeit ungenutzte Bundesliegenschaften, wie z.B. leer stehende Kasernen, verfügen und diese zur Unterbringung von Flüchtlingen nutzen.

Zwar müssen die für den Nutzungszweck notwendigen Herrichtungs- und Unterhaltskosten auch weiterhin von der Kommune getragen werden, die bisher fälligen Mietzahlungen an die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben entfallen aber.

„Durch diese unkomplizierte Regelung wird gleichzeitig die Situation für die Flüchtlinge verbessert und gleichzeitig werden auch die Kommunen entlastet. Ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung“, erklärt Beerman.

Denkmalschutz als Ass im Ärmel

Auch der Hülseder Gemeinderat hat eine Resolution gegen die Tennet-Stromtrasse „Südlink“ verabschiedet. Außerdem sollen in den betroffenen Orten Unterschriften gesammelt werden, um der Bundespolitik zu signalisieren, dass Hülsede die Leitung nicht haben will.

Bürger- und Jugendtreff: Fusion zweier Ideen

Es kommt Bewegung in die mehrschichtige Treff-Debatte in Rodenberg. Bürger- und Jugendtreff sollen demnach in einem Gebäude unterkommen. Noch bemerkenswerter: SPD und CDU ziehen nun an einem Strang.

Gute Chancen für neue Süntelbuchen

 

RO­DEN­BERG (p­d). Die Lo­kale Agenda 21 macht sich dafür stark, wei­tere An­pflan­zun­gen von Sün­tel­bu­chen durch­zu­set­zen. Sie folgt da­mit ei­ner An­frage des Freu­des­krei­ses Sün­tel-Bu­chen, Orts­gruppe Bad Mün­der. Nach ei­ner kur­zen Aus­spra­che im Bau­aus­schuss der Stadt Ro­den­berg wurde ohne Ge­gen­stimme eine ent­spre­chende Emp­feh­lung auf den Weg ge­bracht. Der Freu­des­kreis ist seit Jah­ren bemüht, ne­ben der Pflege der be­ste­hen­den Sün­tel-Bu­chen-Bestände auch die Neu­an­pflan­zung der sel­te­nen Pflan­zen nicht aus den Au­gen zu ver­lie­ren. Jetzt soll ü­ber die Lo­kale Agenda 21 nach Flächen für neue An­pflan­zun­gen "im Tal­be­reich zwi­schen Bad Nenn­dorf und Bad Mün­der" ge­sucht wer­den. Wie es in der Tisch­vor­lage wei­ter heißt, sol­len in der Re­gion "Tou­ris­ten für die Ein­zig­ar­tig­keit des Bau­mes be­geis­tert wer­den". Auf ei­nem aus­ge­schil­der­ten Rund­weg sol­len Wan­de­rer, Rad­fah­rer und Au­to­tou­ris­ten zunächst zu den al­ten mar­kan­ten Bäu­men im Tal (Bad Mün­der, Lut­tring­hau­sen, Eim­beck­hau­sen, Feg­gen­dorf, Bad Nenn­dorf, Ro­den­berg, Ape­lern, Lau­enau, Hül­se­de, Be­ber, Ha­mel­sprin­ge) hin­ge­führt wer­den. Auf ei­ner Stele mit ei­ner In­for­ma­ti­ons­ta­fel sollte dort der je­wei­lige Baum und die Weg­führung er­läu­tert wer­den. Da die Ab­stände zu den ge­nann­ten Stand­orten noch sehr groß sind, wäre es nach Mei­nung der Un­ter­stüt­zer an­ge­bracht, auf der Weg­führung auch auf Neu­pflan­zun­gen hin­z­wei­sen. Das würde die At­trak­ti­vität des Leit­sys­tems "Tal der Sün­tel-Bu­chen" er­heb­lich stei­gern. Nach Aus­sa­gen des Freun­des­krei­ses ha­ben in Hül­se­de, Al­ten­ha­gen II und in Bad Mün­der be­reits erste Pflanz­ak­tio­nen statt­ge­fun­den.

Ru­dolf Zer­ries von der Lo­ka­len Agenda 21 stellte im Aus­schuss zwei in Frage kom­mende Stand­orte für Neu­an­pflan­zun­gen in der Ge­mar­kung Ro­den­berg vor. Beide lie­gen in der Nähe der Ro­den­ber­ger Wind­mühle. Vom Grund­satz her wa­ren die Po­li­ti­ker mit den Vor­schlä­gen ein­ver­stan­den. Vor kon­kre­ten Pflanz­ak­tio­nen müsse je­doch mit den Ei­gentü­mern der Flächen ge­spro­chen wer­den, so die ein­hel­lige Mei­nung der Rats­ver­tre­ter im Fach­aus­schuss.

Breite Front gegen Suedlink formiert sich

 

POHLE (al). Der be­reits vorab for­mu­lierte Poh­ler Pro­test (SW be­rich­te­te) ge­gen den Bau ei­ner "Höchst­span­nungs­lei­tung" nimmt kon­krete For­men an. Der Rat der Ge­meinde ver­ab­schie­dete eine Re­so­lu­tion. Die In­itia­to­rin­nen Ute Hüb­ner und Su­sanne Fi­scher stell­ten eine "­In­ter­es­sen­ge­mein­schaft con­tra Su­ed­link – Ten­net" vor. In ei­ner Bür­ger­ver­samm­lung am mor­gi­gen Don­ners­tag, 11. De­zem­ber, um 19 Uhr im Gast­haus Hom­berg soll das wei­tere Vor­ge­hen be­spro­chen wer­den.

Bür­ger­meis­ter Jörg Hupe (C­DU) be­klagte mit Nach­druck, dass mit den ge­gen­wär­ti­gen Tras­senü­ber­le­gun­gen die den Ge­mein­den ob­lie­gende Pla­nungs­ho­heit be­ein­träch­ti­ge. "Wir leh­nen Su­ed­link ent­schie­den ab", zi­tierte er aus ei­nem vor­ge­fer­tig­ten Schrei­ben, weil sie Ängste schüre, Land­schafts­schutz­ge­biete berühre und dicht be­sie­del­tes Ge­biet strei­fe.

"Wir ha­ben schon eine Hoch­span­nungs­lei­tung", be­klagte Eber­hard Has­ler (C­DU) und übte zu­gleich Kri­tik an Nach­bar­ge­mein­den, von de­nen er mehr Un­ter­stüt­zung er­war­te. Hupe er­wi­derte in­des, dort sei das Thema bis­lang nur ver­tagt wor­den, weil der Land­kreis nähere In­for­ma­tio­nen zur Ver­fü­gung stel­len wol­le.

Hans-Wer­ner Kühnel (SPD) teilte die Be­den­ken der Be­völ­ke­rung we­gen ge­sund­heit­li­cher Ge­fah­ren. Al­ler­dings sollte je­der auch mal im ei­ge­nen Schlaf­zim­mer prü­fen, wel­che elek­tro­ni­schen Geräte dort Scha­den an­rich­ten könn­ten: "Ich schließe mich da nicht aus­."

Für die In­ter­es­sen­ge­mein­schaft er­griff Spre­che­rin Ute Hüb­ner das Wort und teilte den Zuhö­rern im bis auf den letz­ten Platz be­setz­ten Klub­zim­mer des Dorf­gast­hau­ses ihre Sor­gen mit. Sie habe Angst vor mög­li­chen Krank­hei­ten der Kin­der und sehe einen Wert­ver­lust der Häu­ser. "Je­der von uns ist be­trof­fen", for­derte sie eine breite Un­ter­stüt­zung ih­rer In­itia­ti­ve: "Je­der soll seine Mei­nung äußern und et­was ge­gen das Pro­jekt un­ter­neh­men."

Un­ter­des­sen sind be­reits Flug­blät­ter und Pla­kate ver­teilt wor­den, die ü­ber die bis zu 80 Me­ter ho­hen Mas­ten und ei­ner 70 Me­ter brei­ten Trasse in­for­mie­ren. Das Schrei­ben er­in­nert auch an den Ko­ali­ti­ons­ver­trag der CDU/SPD-Bun­des­re­gie­rung, nach der sol­che Lei­tun­gen "nur mit Ein­ver­ständ­nis der Bür­ger ge­baut wer­den" dürf­ten so­wie an die Fest­le­gun­gen der Bun­des­netz­agen­tur, dass Strom­tras­sen "­nicht an Schu­len, Kin­der­gär­ten und Kli­ni­ken vor­beiführen" dür­fen. Zu­gleich wer­den "of­fene Fra­gen" ge­stellt zur Luft­be­las­tung, Aus­wir­kun­gen auf die Um­welt, Ein­flüsse auf Herz­schritt­ma­cher und Hör­geräte so­wie zu ge­sund­heit­li­chen Ri­si­ken und Fol­gen.

Viel Lob fürden Aue-Zugang

Der Ausschuss für Familie, Jugend und Soziales hat am Donnerstagabend über den Antrag auf einen Aue-Zugang diskutiert und das Vorhaben für gut befunden. Allerdings wird es keine zügige Umsetzung geben.

CDU wird sich gegen Stromtrasse durch Schaumburg wehren!

Mittwoch, 19 November, 2014

Mit angemessenem Widerstand wird die CDU in Schaumburg auf die jüngst bekannt gewordene Variante der Trassenführung für die Nord-Süd-Stromtrasse durch den Ostteil des Sachaumburger Landes reagieren. "Dafür haben wir uns im Rahmen einer Veranstaltung des Kreisvorstandes mit den Vorsitzenden der Gemeinde-, Samtgemeinde- und Stadtverbände ausgesprochen", erklärte Kreisvorsitzender Klaus-Dieter Drewes. Auch wenn die Kreis-Union die grundsätzliche Notwendigkeit des Transportes der Off-Shore Windenergie vom Norden in den Süden anerkenne, so dürfe "die Festlegung der wirtschaftlich sinnvollsten Trassenführung nicht opportunistischen Argumenten geopfert werden".

Der Landkreis Schaumburg, als einer der ländlichen Räume in Niedersachsen mit der höchsten Bevölkerungsdichte, käme als ernsthafte Alternative für den bislang favorisierten zentralen Trassenverlauf im Suchkorridor wohl kaum ernsthaft in Betracht. Gleichwohl werde der Landkreis jetzt genötigt, alle Argumente in einer Raumwiderstandsanalyse zusammen zu fassen, um nicht in der Entscheidungsphase ins Hintertreffen zu geraten. Gleichzeitig gelte es für den Fall der Fälle Forderungen an den Ausbaustandard zu stellen. "Dies kann nur die komplette Erdverkabelung für die Variante durch Schaumburg sein.
Auch wenn die Trasse durch Schaumburg laut Maik Beermann von Tennet „als wenig wirtschaftlich angesehen wird, ist er nun doch in den Planungen zu finden und somit eine Option, mit der man im Zweifel rechnen muss“.

Was müssen die Bürger zahlen?

 

Dass Politiker die Bürger bereits frühzeitig auf drohende Straßenbaubeiträge hinweisen, kommt eher selten vor. Doch genau dies würde der Pohler SPD-Ratsherr Hans-Werner Kühnel gern tun.

Pohler Protest formiert sich

Auch in Pohle erregt die Stromtrasse „Südlink“ den Protest der Bürger. Im Gemeinderat wurde eine Resolution gegen den Verlauf durch die Gemeinde verabschiedet, außerdem hat sich eine Bürgerinitiative gegründet.

 

Ran an die Aue

Die Aue soll für die Rodenberger besser erlebbar werden. Deshalb wünscht sich die Stadtrats-Gruppe CDU/WGR einen Zugang für Kinder und Eltern zu dem Gewässer. Ein entsprechender Antrag wird morgen, Donnerstag, im Ausschuss für Familie, Ju

Soldorfer warten auf das Ei

Der Gemeinderat Apelern hat eine Voraussetzung für den Feuerwehrhausneubau in Soldorf geschaffen. Um dem Samtgemeinderat ein mögliches Gegenargument zu nehmen, beschloss die Apelerner Politiker, ein Grundstück für das Gebäude zu kaufen.

 

Druckversion Druckversion | Sitemap
© CDU Amtsverband Rodenberg-OV Rodenberg-OV Lauenau/Messenkamp OV Pohle-OV Hülsede-OV Apelern